Der Frühling ist da! Die Natur erwacht langsam aus dem Winterschlaf, die Vögel zwitschern und es wird endlich wieder wärmer. Auch die Kinder nehmen diese Veränderungen intensiv wahr und freuen sich den Frühling zu begrüßen!
Dieses Buch enthält Geschichten, Spielideen, Reime, Rätsel, Bastelanleitungen rund um das Thema Frühling. Dabei geht es z.B. um die Frage warum der Wintergrimm den Frühling nicht leiden kann oder um Celia, die für ihre Uroma eifrig den Frühjahrsputz übernimmt.
Im zweiten Teil des Buches kommen auch die spezifischen Frühlingsfeste wie Ostern und Muttertag nicht zu kurz und klären z.B. die Frage warum die Hasenohren eigentlich Löffel heißen.
Abgerundet wird das Buch durch fröhliche Frühlings- und Osterlieder von Martin Göth und die beiliegende CD läd zum Mitsingen ein.
Mia und die Frühjahrsmüdigkeit
„Tschüss Mama, ich gehe dann jetzt“, ruft Mia und zieht die Haustür hinter sich zu. Mia ist auf dem Weg zu Frau Hartmann, ihrer Nachbarin. Frau Hartmann ist eine nette ältere Dame und Mia besucht sie oft. Da sie direkt im Haus gegenüber wohnt darf Mia auch schon ganz alleine dort hingehen. Wie immer bleibt sie am Gartentor stehen und winkt Mama noch kurz zu. Dann überquert sie vorsichtig die Straße und klingelt bei ihrer Nachbarin.
Frühlingsfingerspiel: Mäuse wecken
Die Sonne scheint schon warm und hell
und weckt Natur und Tiere schnell.
- die Arme nach oben strecken
Doch einer schnarcht noch tief und fest:
- Schnarchen nachahmen
In der Erde war ich versteckt,
die Sonne hat mich aufgeweckt.
Weiß ist mein Köpfchen, das kann ich verraten
ich wachse in so manchem Garten.
Ich heiße zwar Glöckchen, doch kann ich nicht klingen,
doch ich kann dir ganz sicher die Frühlingszeit bringen.
Wer bin ich? (Das Schneeglöckchen)
Die Kinder sitzen mit geschlossenen Augen im Kreis. Ein Kind wird als Sonne ausgewählt und erhält eine Feder. In den jeweiligen Strophen darf es nacheinander alle Kinder mit ihren „Strahlen“, also der Feder berühren und wecken. Jedes Kind das von der Feder berührt wurde „wacht auf“ und macht die zu den Strophen passenden Geräusche oder Bewegungen nach.
Der Frühling will die Tiere wecken,
mit warmen Sonnenstrahlen necken.
Als erstes sind die Frösche dran,
schon fangen sie zu quaken an.
- Das Sonnenkind geht durch den Kreis und berührt nacheinander alle Kinder mit der Feder. Jedes so „geweckte“ Kind beginnt zu Quaken
Jetzt sind die bunten Hühner dran,
schon fangen sie zu flattern an.
- Das Sonnenkind geht durch den Kreis und berührt nacheinander alle Kinder mit der Feder. Jedes so „geweckte“ Kind „flattert“ mit den Armen
Fingergeschichte vom Osterhäschen
Es war einmal ein Osterhäschen,
- Die Hände als Löffelohren auf dem Kopf aufstellen
dem kitzelte sein Hasennäschen.
- Mit der Nase wackeln
Denn auf der Nase- summ, summ, summ,
- Den Zeigefinger kreisend bewegen
Landet ne Mücke- Brumm, brumm, brumm.
- An die Nase tippen
Und sticht dem armen Osterhäschen,
ganz feste in sein Hasennäschen.
- Mit dem Zeigefinger auf den Nasenrücken „stechen“